Sportpolitische Sprechertagung von CDU/CSU in München

In dieser Woche vertrat ich die CDU-Landtagsfraktion Niedersachsen auf der sportpolitischen Sprechertagung von CDU/CSU in München. Wir waren uns einig, dass Sport viel mehr als bloße Freizeitbeschäftigung ist. Er ist ein tragendes Element des öffentlichen sowie des privaten Lebens.
Unser Ziel ist es, die finanziellen Mittel zur Sportförderung zu steigern, um den Breitensport und auch den Nachwuchsleistungsport gezielt zu unterstützen.

Auch über das Thema "eSport" wurde gesprochen. Dahinter verbirgt sich der sportliche Wettkampf innerhalb von Computerspielen der digitalen Welt, für den sich immer mehr Menschen begeistern. CDU/CSU begrüßen, dass der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) über eSport als Sportart diskutiert.

Die offizielle Pressemitteilung der Tagung finden Sie hier hier.

Gewerkschaften übergeben Wunschliste an Rainer Fredermann

Was liegt in der Vorweihnachtszeit näher, als einen Wunschzettel zu überreichen? Das dachten sich auch die Gewerkschaften der Polizei (GdP) sowie Erziehung und Wissenschaft (GEW) und versammelten sich vor dem Niedersächsischen Landtag, um eine Wunschliste mit Forderungen nach Zahlung eines Weihnachtsgeldes für alle Beamtinnen und Beamten in Niedersachsen zu erneuern. Weiterhin werden verbesserte Beförderungsmöglichkeiten und Perspektiven für Tarifbeschäftigte u.a. angeregt. Für die CDU-Fraktion nahm Rainer Fredermann die Liste entgegen und sagte zu, diese zur weiteren Beratung vorzulegen.

Auch Verdi nutzte die besinnliche Adventszeit, um vor dem Landtag eine 24 stündige Demonstration aufzustellen. Die Demo wurde in Anlehnung an den 24-Stunden-Dienst, der bei hauptamtlichen Feuerwehren und Berufsfeuerwehren in Niedersachsen üblich ist, durchgeführt.

Mit einem großen Zelt, einem sommerlich dekorierten Pavillon sowie einer Feuertonne gegen die klirrende Kälte harrten Berufs- und hauptamtliche Feuerwehrleute aus ganz Niedersachsen einen ganzen Tag vor dem Parlament aus, um an die besondere Problematik dieses Dienstes zu erinnern und dabei ihre Forderungen an die Politik zu präsentieren. Auch hier nahm Rainer Fredermann die schriftlich formulierten Ansprüche entgegen und nahm sich Zeit für ein Gespräch mit den anwesenden Einsatzkräften.

 

Schüler beraten Politiker zur Qualitätssteigerung auf Wikipedia im Landtag

Dass Politiker sich immer mehr mit neuen Medien auseinandersetzen müssen und regelmäßige Facebook-Einträge erwartet werden, gehört mittlerweile zum Alltag. Immerhin haben auch schon fast alle Abgeordnete eine Seite auf Wikipedia; dem Nummer-eins-Medium, wenn es um die Abfrage weltweiter Informationen geht. Meist werden diese Einträge einmal erstellt und dann leider "vergessen", obwohl Aktualisierungen hier sehr wichtig sind.

2009 entwickelte sich eine Gruppe aus Wikipedianern und Schülern der Foto-AG des Gymnasiums Melle mit dem Ziel, die Mitglieder möglichst vieler Parlamente umfassend in der Online-Enzyklopädie abzubilden, beziehungsweise die vorhandenen Darstellungen qualitativ zu modifizieren. So sind sie deutschlandweit bereits in den Landesparlamenten vor Ort gewesen, ihr Projekt führte sie auch schon in den Bundestag und das Europaparlament. Diese Einsätze können mit mehrstündigen Foto-Sessions schon einmal sehr anstrengend werden, aber die Erfahrungen sind für alle Beteiligten unbezahlbar.

Nun kamen sie zum dritten Mal in den Niedersächsischen Landtag, um neue Fotos der Politiker zu machen, diese sofort auf der entsprechenden Wiki-Seite hochzuladen und zudem wertvolle Tipps und Änderungsvorschläge zu den bestehenden textlichen Informationen zu geben. Dankbar nutzten die Parlamentarier dieses Angebot und zeigten sich sehr offen für konstruktive Kritik.

"Brandgefährliche Situation" in der IGS Langenhagen

Schulpolitisches Fachpersonal trifft sich zum Austausch

Im Oktober vergangenen Jahres schrieb Timo Heiken, Schulleiter der IGS Langenhagen, einen eindringlichen Brief an die Ratsvertreter seiner Stadt, um auf die katastrophale Situation der Schule aufmerksam zu machen. Auch aufgrund der problematischen Feuerschutzlage vor Ort, wurde dieses Schreiben in der Presse als Brandbrief bezeichnet.

Im gesamten "Schul-Kessel" der beiden integrierten Gesamtschulen, der Robert-Koch-Realschule und des Gymnasiums befinden sich derzeit 5000 Schülerinnen und Schüler. Die Tendenz ist stetig steigend. Jedes Jahr werden 180 Plätze für 250 Bewerber angeboten. Die Lehreinrichtungen in Langenhagen platzen aus allen Nähten, hinzu kommt vor allem das Problem fehlender Schulsozialarbeiter. Die derzeit drei tätigen Personen sind längst an ihren Grenzen angekommen. Laut eigenen Aussagen können sie nur noch intervenieren statt präventive Arbeit zu leisten, was nicht in ihrem Sinne ist.

Die Stadtverbandsvorsitzende der CDU-Langenhagen, Jessica Golatka, organisierte aus diesem Grund, gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Rainer Fredermann, eine große Gesprächsrunde zur Aufarbeitung der Geschehnisse. Neben den Schulleitern von IGS, Realschule und Gymnasium erschienen Schüler- und Elternvertreter, Lehrer, Ratsmitglieder, Schulsozialarbeiter und vor allem die bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Mareike Wulff. Ihr war es wichtig zu erfahren, welche Probleme die Schulen genau im Bereich der Schulsozialarbeit haben und wie Verbesserungsvorschläge für die Politik aussehen könnten, damit sie diese in ihrer künftigen Arbeit berücksichtigen kann.

Neben dem Ausbau der Schulsozialarbeiterstellen wünschen sich die Fachleute vor allem ein Diagnosenetzwerk vor Ort, in dem Fachkräfte mit einem breiten Kompetenzspektrum schnell erreichbar für besondere Fälle ansprechbar sind. Ebenso könnte nicht sämtliche fehlende Unterstützung der Lehrer von den Sozialarbeitern aufgefangen werden. Hier müsse noch an anderen Stellschrauben zur Entlastung der Pädagogen gedreht werden. Generelle Probleme werden im immer breiter werdenden Spektrum an Schülerinnen und Schülern gesehen, die durch schwierige Familienverhältnisse sowie Sucht und psychische Probleme immer mehr Beratungs- und Beziehungsarbeit benötigen. Kaum zu leisten von so wenigen Mitarbeitern.

Im Koalitionsvertrag von SPD und CDU wird der Ausbau der Schulsozialarbeit klar vorangetrieben. Neue Stellen sollen geschaffen und Schulen somit in ihrer Arbeit entlastet werden. Weiterhin sollen somit die Bedingungen für schulischen Lernerfolg verbessert, Gewalt- und Konfliktprävention betrieben sowie die Integration ausländischer Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Die Schulsozialarbeit ist Ländersache und wird somit dauerhaft finanziell abgesichert sein.